Info zur Maul- und Klauenseuche!
Wir liegen nicht in der Überwachungs- oder Schutzzone. Der uns am nächsten liegende, infizierte Betrieb liegt in Ungarn, ungefähr 100km Luftlinie von uns entfernt.
Dennoch: Um meine Lamas und Alpakas zu schützen, muss ich momentan besonders darauf achten, wer Zugang zu meinen Tieren hat. Momentan können bei mir nur Leute teilnehmen, die in den letzten 2 Wochen vor der Wanderung:
- nicht in Ungarn oder der Slowakei waren
- und die keinen Kontakt zu anderen Paarhufern (Schweine, Ziegen, Schafe, Rinder, Lamas, Alpakas) hatten.
Was ist das Gefährliche an der Seuche?
Sollte auch nur ein Tier (Schwein, Rind, Schaf, Ziege, Lama, Alpaka, Rehe und weitere Wildtierarten) mit dem Virus infiziert sein, wird die Behörde die gesamte Herde töten lassen. Das ist besonders tragisch, weil die meisten adulten Tiere die Krankheit gut überstehen würden (Rinder sind am meisten gefährdet ebenso Lämmer). Für den Menschen ist das Virus ohnehin ungefährlich. Allerdings können Menschen den Erreger über Kleidung oder Schuhe auf die Tiere übertragen.
Warum dann das rigorose Töten? Ziel der EU ist es, die Seuche vollständig auszurotten. Das war sie ja eigentlich auch schon, aber meist taucht sie in Europa immer wieder aufgrund der
Massentierhaltung & Tiertransporte & Klimawandel auf. Einer von vielen Gründen österreichische Bioprodukte zu kaufen! (Das Tierleid ist wirklich immens!). Aber es kommt noch
schlimmer: Im Ernstfall werden oft nicht "nur" infizierte Tiere und ihre Herdenmitglieder getötet, sondern auch alle Paarhufer im Umkreis von bis zu drei Kilometern, selbst wenn sie gesund
sind!!
Für mich und meine Tiere wäre das eine unvorstellbare Katastrophe. Ist ja nicht so, dass ich meine über Jahre trainierte und sehr entspannte Tiere einfach durch neue ersetzen könnte. Dass sie für mich wie Familienmitglieder sind, brauche ich wohl nicht erwähnen. Noch dazu sind Lamas und Alpakas eigentlich wenig anfällig und laut Studien ist das Virus nach 2 Wochen bei den Tieren nicht mehr nachweisbar.
Vermeiden Sie daher momentan die Kontakte mit diesen Weidetieren. Verantwortungsvolle Streichelzoos haben sowieso geschlossen, weil die Besucher*innen hier nicht kontrolliert werden können.
,Vielen herzlichen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung!
💚 Herzlich Willkommen auf meiner Seite 🦙
Mein Name ist Astrid Herler, ich bin Zoologin, diplomierte Fachkraft für tiergestützte Aktivitäten & Fördermaßnahmen und auch Reiki Lehrerin.
Seit 2014 kann man mit uns Zeit verbringen und seit 8 Jahren biete ich auch Ausbildungen für Lama- und Alpakahalter an. 2024 habe ich das Buch "In Harmonie mit unseren Haus- und Weidetieren" geschrieben.
Barbara Pattiss-Klingen ist ausgebildete Tierärztin und Mutter von 4 Kindern. Ihre ruhige und entspannte Art wirkt auf Mensch und Tier gleichermaßen. Wir freuen uns sehr, dass sie Teil unseres Teams ist.
Salvatore ist ein 14- jähriger edler, weißer Lamawallach mit schwarzem Schwanz. Wenn er jemandem vertraut, lässt er sich schnell und gerne streicheln. Er ist ein sehr stolzes Tier und er versteht Menschen nicht, die meinen ein Tier müsse nur "funktionieren" und gehorchen. Merkt er aber, dass der Mensch ihn gerne hat, dann geht er Seite an Seite mit "seinem Menschen" und hat seinen typischen und unverkennbaren "Ich bin ganz toll und ihr wisst es" -Blick drauf.
Rossini, ein Wooly-Lama, ist seit November 2019 bei uns. Er ist ebenfalls 14 Jahre alt und das größte meiner Tiere. Er ist das Lieblingstier meines Sohnes! Ich würde ihn als "Riesenbärli" bezeichnen. Anfangs findet er es manchmal etwas ungerecht, wenn man ihn nicht einfach draußen dauernd fressen lässt und beschwert sich, aber sobald man einfach los geht, wandert er gemütlich mit.
Caral ist eine braun gepunktelte, weiße 16-jährige Lamastute, die seit 2016 bei uns ist. Sie ist unaufgeregt, in sich ruhend und gehört zu den gemütlichen Tieren. Berührungen mag sie nicht, da sind die Ohren schnell mal unten. Dennoch ist sie auch eine beliebte Wandergefährtin bei Schulklassen.
Coco ist immer sehr motiviert und steht meist als eine der ersten am Zaun an, um mitzugehen. Sie ist 10 Jahre alt und beschnuppert gerne Haare, Kopfbedeckungen und Gesichter. Ist sie verunsichert, geht sie näher zu ihrem Menschen hin. Ziegen und Schafe am Wegesrand faszinieren sie.
Aron ist ein lieber 16-jähriger Alpakawallach. Er ist sehr unkompliziert, man muss eigentlich nur mit ihm mitgehen. Ihm fehlen schon einige Zähne, daher bekommt er 2x täglich sein aufgeweichtes Extrafutter.
Diego ist ein wunderschöner 13-jähriger Alpakawallach. Die meisten Menschen finden ihn allein wegen seines Aussehen sehr süß. Diego ist ein flotter Geher. Er geht sehr brav spazieren, steht meist als zweiter am Zaun an, um angehalftert zu werden.
Der reinweiße Pato besticht mit seinen blauen Augen und seinem lustigen Wesen. Er ist interessiert, neugierig und einfach unglaublich entzückend, aber hat es auch faustdick hinter den Ohren. Aufgrund seiner Gehörlosigkeit, braucht er ruhige Menschen, die keine Angst vor Tieren haben, denn Unsicherheiten kann er nicht gut zuordnen und irritieren ihn. Seine Menschen werden viel mit ihm lachen können.
Marley ist ein 11-jähriger Suri-Alpaka-Wallach und ein ganz ein lieber, gutmütiger, sanfter Kerl. Er geht gerne, brav und unkompliziert mit, behält aber die Menschen ganz genau im Auge. Schnelle Bewegungen in seine Richtung verursachen, dass er einen kleinen Satz auf die Seite macht. Daher dürfen Leute mit ihm gehen, die ruhig sind, dann kommt er ihnen sehr nahe.
Nino ist ein 7-jähriger Alpakawallach, der erst seit Ende 2023 bei uns lebt. Er ist sehr entspannt bei Berührungen, frisst wahnsinnig gerne (kann aber auch gut abgehalten werden), geht aber etwas flotter bergab.
Jedes Tier ist, so wie der Mensch, ein Individuum. Mit gegenseitiger Achtung, Respekt und Vertrauen kann man viel Spaß, Freude und unvergessliche Momente erleben.
Die Lama Lady wünscht viele
wunderschöne und unvergessliche Momente
mit ihrem tierischen Team!
Du möchtest dir vorab ein Bild von mir und meinen Tieren machen? Hier gibts eine kurzes Video von uns: